26°E first Ham geostationary transponder SSB and DATV

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Re: 26°E first Ham geostationary transponder SSB and DATV

Beitrag von DL3DCW » 23.12.2018, 20:48

Platinenentwurf:

Platine.jpg

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Re: 26°E first Ham geostationary transponder SSB and DATV

Beitrag von DL3DCW » 23.12.2018, 20:51

Die heutigen Testssignale über den Amateurfunktransponder konnten mit einem Pegel von etwa 50dB S/N sehr gut empfangen werden:

Beacon10489.png

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Re: 26°E first Ham geostationary transponder SSB and DATV

Beitrag von DL3DCW » 28.12.2018, 23:28

Inzwischen wird mit Softwarelösungen experimentiert um die recht starke Temperaturdrift der LNBs zur kompensieren. Es sieht es so aus das damit auch für SSB/CW keinerlei Modifikation mehr erforderlich ist. Einfach das LNB driften lassen. Die Software biegt es hin ;-)

SatController.jpg

Ein zusätzlicher SDR-Stick empfängt dabei ein beliebiges Referenz-Signal des Satelliten (z.B. Engineering Bake) und ermittelt die LNB-Drift. Die Korrekturdaten werden automatisch an die SDR-Software übertragen. Es ist kein manuelles Nachstimmen mehr erforderlich.

Weitere Infos zu einer solchen Lösung hier: https://forum.amsat-dl.org/index.php?th ... es-hail-2/

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Re: 26°E first Ham geostationary transponder SSB and DATV

Beitrag von DL3DCW » 28.12.2018, 23:42

Das HF-Signal des Satelliten driftet im kHz-Bereich; das demodulierte Audiosignal mit Hilfe der softwareseitigen Driftkorrektur über den zusätzlichen SDR-Stick jedoch nur um wenige Hertz:

DriftController1.png

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Re: 26°E first Ham geostationary transponder SSB and DATV

Beitrag von DL4SDR » 29.12.2018, 15:23

Hallo OM Frank,

.......Ein zusätzlicher SDR-Stick empfängt dabei ein beliebiges Referenz-Signal des Satelliten......

Erhält man das mittel's einem TWIN LNB oder wie wird das realisiert ?

mni tnx info
herbert
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Re: 26°E first Ham geostationary transponder SSB and DATV

Beitrag von DL3DCW » 29.12.2018, 16:03

Hallo Herbert,

es reicht ein Single-LNB. Einfach das Signal mit einer Weiche/Zweifachverteiler auf beide SDR-Sticks geben. Pegel ist ja genug da.

Frank

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Re: 26°E first Ham geostationary transponder SSB and DATV

Beitrag von oe7dbh » 29.12.2018, 16:52

Servus Jungs
...genau für diesen Zweck auch , kommt von mir ein andere lösung :
DSCN9655x.jpg
Wie ein single LNB für SSB CW ( mit eine LO Frequenz ) aber mit zwei Output !

...demnächst paar Stück fertige LNB für interessierte bei mir erhältlich.
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Zuletzt geändert von oe7dbh am 31.12.2018, 02:19, insgesamt 4-mal geändert.

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Re: 26°E first Ham geostationary transponder SSB and DATV

Beitrag von DL3DCW » 29.12.2018, 17:24

An der oben beschriebenen Softwarelösung habe ich ein Standard-PLL-LNB (Octagon OSLO) ohne jegliche Modifikation. Ist also nichts dran umgebaut. Das starke Driften des LNBs macht kaum etwas aus da es von der Software kompensiert wird. Mal sehen wie es sich bewährt. Das wäre dann eigentlich die einfachste Lösung für SSB/CW. Im Moment bin ich sehr optimistisch.

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Re: 26°E first Ham geostationary transponder SSB and DATV

Beitrag von DL4SDR » 29.12.2018, 17:51

Hallo Frank,
tnx info....hätte ich an sich selbst drauf kommen können, da ich aber bis vor kurzem keinerlei Bezug zu GHZ-Satellitenempfang hatte, auch nicht TV, steigert sich langsam die Lernkurve bei mir. Sollte es ein RPI Image geben, wäre ich daran interessiert es auch damit zu probieren.

BTW: OE7DBH Modifikationenu.a. traue ich mich nicht ran; schon das entlöten des Quarzes scheint für ENTLÖT-Unerfahrene eine Herausforderung und das anbringen kleinerer SMD bauteile wohl auch

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herbert

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Re: 26°E first Ham geostationary transponder SSB and DATV

Beitrag von DL3DCW » 29.12.2018, 18:49

Wenn sich die oben beschriebene Raspberry-Lösung im praktischen Betrieb bewährt stelle ich gerne ein Speicherkarten-Image und eine Anleitung/Platine zur Verfügung. Denn ich wünsche mir eine möglichst einfache Lösung für den schnellen Einstieg. Keep it simple, hi.

Der Raspberry mit Touch-Display dient dabei nicht nur als Stand-Alone SDR-Empfänger für den NB-Downlink sondern er übernimmt auch die Drift-Korrektur sowie die Steuerung des TX-Zweiges. Zunächst ist für den Uplink ein Yaesu FT817 Transceiver (Anbindung via CAT) und ein Kuhne MKU2424 Up-Konverter (Anbindung via RS232) vorgesehen.

Die ganze Station wird vom Raspberry gesteuert/überwacht. Es reicht dann ein Mausklick auf eine freie Frequenz oder auf einen CQ-Ruf im Wasserfall des SDR und der TX stellt sich automatisch auf die passende Uplink-Frequenz ein.

Soweit zumindest mein kühner Traum ... ;-)

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Re: 26°E first Ham geostationary transponder SSB and DATV

Beitrag von DL4SDR » 30.12.2018, 12:11

@dl3dcw

wobei man den 2-Fachverteiler richtig auswählen muß ?
Habe mal nachgelesen und frage mich/dich ob man wohl einen Master/Slave Verteiler benötigt ber der
von dir praktizierten Lösung ?

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Re: 26°E first Ham geostationary transponder SSB and DATV

Beitrag von DL3DCW » 30.12.2018, 14:25

Einfach einen billigen Sat-Verteiler nehmen. Zur Not geht vermutlich auch ein simples T-Stück ;-)

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Re: 26°E first Ham geostationary transponder SSB and DATV

Beitrag von DL3DCW » 30.12.2018, 16:21

Inzwischen ist u.a. noch die Steuerung des TX-Zweiges hinzugekommen.

SatControl.png

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Re: 26°E first Ham geostationary transponder SSB and DATV

Beitrag von oe7dbh » 30.12.2018, 23:02

Frank,
...ich bin mir sicher das hier Leser sind ( ich auch ) die noch nicht richtig verstanden haben ( besonders die von eltere generation ) wie das mit
zwei SDR Stick funktioniert. Besonders das mit 0kHz drift. Villeicht wäre nicht schlecht etwas genauer zu beschreiben , was genau von hardware nötwendig ist , welche software , Blockschaltbild , funktions tips , etc.... alles in ein Post.

LNB update.... viewtopic.php?f=7&t=284&p=2356#p2356
Zuletzt geändert von oe7dbh am 02.01.2019, 22:04, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: 26°E first Ham geostationary transponder SSB and DATV

Beitrag von DL3DCW » 31.12.2018, 07:45

Das Ganze ist eigentlich recht einfach: Die Frequenzabweichung eines Referenzsignales (z.B. Bake des Satelliten) wird laufend gemessen und damit dann die Einstellungen in der SDR-Software kontinuierlich korrigiert.

Wenn die Frequenz des Referenzsignales wegläuft bedeutet das ja in Wirklichkeit das unser LNB driftet. Die Einstellungen in der SDR-Software brauchen nun nur um diesen Wert korrigiert zu werden. Die Genauigkeit ist dabei u.a. davon abhängig wie gut die Frequenzabweichung des Referenzsignales gemessen werden kann.

Florian, DB8TF hat seine Experimente mit einem solchen Verfahren hier beschrieben: http://www.floroy.de/db8tf/hail2.htm

Ich selbst versuche im Moment das Ganze im Rahmen meines Raspberry Projektes in eine möglichst anwenderfreundliche Lösung umzusetzen. Derzeit ist neben dem Raspberry als Standalone SDR-Empfänger nur noch ein zweiter SDR-Stick zum Empfang des Referenzsignals erforderlich. In Zukunft kann aber ggf. auch dieser zusätzliche SDR-Stick entfallen.

Wenn die Autoren der gebräuchlichen SDR-Programme diese Funktion direkt in ihre Software einbauen könnten wäre das wohl die perfekte Lösung. Denn das würde keinerlei zusätzlichen Aufwand beim Anwender bedeuten. Und man könnte die Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Bedienerfreundlichkeit des Ganzen noch ein Stück verbessern.

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